So erkennst du Phishing und Fake-E-Mails

Phishing gehört mittlerweile zu den häufigsten Cyberangriffen – und leider werden die Betrugsversuche immer überzeugender. „Phishing“ leitet sich vom englischen fishing ab: Internetbetrüger „angeln“ nach deinen Daten. Das Ziel ist immer dasselbe: Die Angreifer geben sich als ein bekanntes, seriöses Unternehmen aus – z. B. DHL, Amazon, PayPal, Banken, Energieversorger oder sogar dein Webhosting-Provider. Dafür werden Logos, Farben, Schriftarten und sogar komplette Webseiten 1:1 kopiert. Viele dieser Fake-Seiten sind täuschend echt und auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden. Phishing passiert nicht nur per E-Mail, sondern immer öfter auch per SMS („Smishing“), WhatsApp oder über gefälschte Paketbenachrichtigungen.

1. Der Inhalt wirkt merkwürdig oder macht Druck

Typisch für Phishing:

  • angeblich gesperrte Konten
  • angebliche Paketankündigungen
  • dringende Zahlungsaufforderungen
  • „Ihr Konto wird gelöscht, wenn Sie nicht sofort handeln“

Egal wie seriös es aussieht – echte Unternehmen bauen keinen Zeitdruck auf. Sobald du Stress verspürst: aufmerksam werden.

2. Fehlende Anrede oder schlechtes Deutsch

Viele Phishing-Mails arbeiten mit:

  • keiner persönlichen Anrede („Sehr geehrte/r Kunde/in…“)
  • Grammatikfehlern
  • komischem Satzbau

Aber Achtung: Durch KI werden solche Nachrichten immer besser. Einwandfreies Deutsch ist also kein Beweis für Echtheit.

3. Absender genau prüfen

Der Name im Posteingang sagt nichts aus – er kann beliebig gesetzt werden.

Entscheidend ist die tatsächliche Absenderadresse. Diese wird jedoch häufig erst nach Klick auf den Absender-Namen angezeigt. 

Typisch sind minimale Abweichungen, z. B.:

  • statt postbank.depostbànk.de
  • statt dhl.dedhl-support.net

Wenn dir ein einziger Buchstabe seltsam vorkommt: Finger weg.

4. Links vorsichtig überprüfen

Bevor du klickst, mit der Maus über den Link fahren (ohne zu klicken!). Dann siehst du die echte Zieladresse. Warnsignale:

  • die URL passt nicht zum angeblichen Absender
  • sie ist völlig kryptisch
  • sie weicht nur leicht vom Original ab

Beispiel: statt https://dhl.de/versandstatus wird sowas wie https://dhl-paketsicherheit.support-check.info angezeigt

5. Logische Fehler und Widersprüche

Viele Fake-Mails wirken auf den ersten Blick plausibel, enthalten aber:

  • widersprüchliche Informationen
  • Links, die nicht zum Inhalt passen
  • Aussagen, die keinen Sinn ergeben

Wenn etwas unlogisch wirkt, stimmt meist etwas nicht.

Im Zweifel immer: Ruhe bewahren

Der größte Hinweis auf Betrug ist oft Druck. Seriöse Unternehmen drohen nicht innerhalb von Minuten mit Kontosperrungen. Wenn du unsicher bist:

  • nicht klicken
  • dem Absender nicht antworten
  • im echten Kundenkonto nachsehen (nicht über den Link in der Mail)
  • oder uns kurz fragen – wir schauen drüber

Was tun, wenn du doch auf Phishing hereingefallen bist?

1. Szenario: Link geklickt, aber nichts eingegeben

Gut! Meist passiert hier nichts.
➡️ Fenster schließen, Mail löschen.

2. Szenario: Daten wie Name / Adresse / Mail eingegeben

Nicht ideal, aber noch nicht dramatisch. Die Betrüger haben jetzt deine Kontaktdaten.
➡️ Spamfilter aktivieren, Passwörter prüfen, Ruhe bewahren.

3. Szenario: Kreditkartendaten eingegeben

Hier ist schnelles Handeln wichtig.

➡️ Sofort 116 116 anrufen (zentrale Karten-Sperrhotline, 24/7)
➡️ Karte sperren lassen
➡️ Bank informieren
➡️ Spamfilter aktivieren, Passwörter prüfen, Ruhe bewahren.

Du erreichst mich per Mail, Telefon und WhatsApp. Ich arbeite hauptsächlich aus München und Nürnberg, bin aber offen für Projekte aus jeder Region. Ich freue mich auf deine Nachricht!

Maximilian Greger
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